Musikinstrumentenmacher/in

Die Schnittstelle zwischen Handwerk und Virtuosität

Was wären alle die Komponisten ohne findige Instrumentenbauer, die die faszinierenden Instrumente herstellen? Sie sind die Schnittstelle zwischen Handwerk und Virtuosität. Bis ein Instrument aber überhaupt entstehen kann, ist es ein weiter Weg. Wie ihr euch denken könnt, besteht es aus mehreren hundert Einzelteilen, die alle ihre Funktion haben. Die Kombination aus Handwerk und Musik ist nicht der einzige Vorteil, den dieser Job mit sich bringt. Auch die Tatsache, einen Beruf auszuüben, auf den man nicht allzu häufig trifft, ist ebenfalls besonders spannend. Instrumentenbauer kennen sich hervorragend mit einzelnen Materialien aus und wissen alles über die Beschaffenheit der Instrumente. Natürlich können sie zudem Saiten aufziehen, Resonanzböden produzieren sowie die vielen kleinen Hämmerchen am Klavier einsetzen. Auch ein gutes Gehör ist wesentlicher Bestandteil dieser Branche. So müssen die Instrumente gestimmt werden. Besonders wichtig ist außerdem das Reparieren, Warten und Prüfen. Einige spezialisieren sich später auf Restaurations- und Reparationsarbeiten, da diese Sparte besondere Fertigkeiten voraussetzt. Unterschätzen sollte man aber auch nicht den Kundenkontakt. Dabei kommt es in erster Linie darauf an, die Bedürfnisse zu analysieren. Häufig haben Kunden spezielle Wünsche, die es zu verwirklichen gilt. Dabei übernehmen Instrumentenbauer nicht selten eine beratende Funktion. Da es nicht gerade günstig ist, ein gutes Instrument zu erwerben, muss ein Kauf gut überdacht sein. Somit sind die Berater gleichfalls der Bezugspunkt für Interessierte.

Hört sich doch eigentlich gar nicht so verkehrt an, oder? Doch wie sieht es eigentlich mit der Ausbildungsvergütung aus?

Ausbildungsvergütung

Tarifempfehlung vom 01.04.2014
Lehrjahr Vergütung
1. 520,00 EUR
2. 630,00 EUR
3. 710,00 EUR

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